Die schwarzen Anatase aus dem Val Punteglias
Patrick Heule

Über Jahre hinweg neben uns verborgen unter einer Baumwurzel. Dann aber im Jahr 2012 dank dem Winter für uns sichtbar gemacht: eine neue Fundstelle am alten Ort.

 

„Ammel“ wird weltberühmt
Thomas Bolli

Weitere Grabungen im Oberbaselbieter Dorf Anwil sollen im Detail klären, welche Fossilien in welchen Schichten liegen. Eine Ausstellung im Nachbarort Oltingen zeigt die Vielfalt der bereits geborgenen und perfekt präparierten Ammoniten, Belemniten, Gastropoden usw.

 

Mineralogisches Anekdoten- und Erlebnis-ABC (Teil 2)
Peter Indergand-Helfenstein

Im Novemberheft 2013 des Schweizer Strahlers habe ich meine Erlebnisse im Zusammenhang mit Mineralien mit den Anfangsbuchstaben A bis F dargestellt. Ich hoffe, dass sie den Leserinnen und Lesern gefallen haben. Nun will ich weiterfahren mit Eindrücken unter den Buchstaben G bis L und wünsche viel Vergnügen beim Lesen.

 

Bournonit
Ralph Cannon

Neufunde von der Grube Lengenbach im Binntal – Forschungsgemeinschaft Lengenbach (FGL): Die beiden Mineralarten Bournonit, PbCuSbS3, und Seligmannit, PbCuAsS3, bilden eine Mischkristallreihe, in der Arsen und Antimon teilweise oder vollständig untereinander ausgetauscht sind. Der As-dominante Seligmannit wurde 1901 durch Baumhauer, Professor in Fribourg CH, erstmals als neue Spezies vom Lengenbach (Typlokalität) beschrieben.

 

Es ist nicht alles Pegmatit, was so aussieht
Mischa Crumbach, Stéphane Cuchet, Ate van der Burgt

Nach dem Teil I, der sich mit den Mineralienfunden befasste [Cuchet et al. 2014], stellen wir hier ein Modell zur Entstehung der Seltene-Erdelemente (SEE)-Mineralisationen in der Region Binntal, CH – Alpe Veglia, I vor. Statt auf der Umwandlung prä-alpiner Pegmatite zu basieren, geht unser Modell von der Kombination zweier unabhängiger Vorgänge aus: 1. Anreicherung von Fe, SEE und Ti in einem prä-alpinen Paleoplacer. 2. Seine Umwandlung in einen feinkörnigen Paragneis während einer ersten Phase der alpinen Metamorphose, und darauf folgende in-situ Bildung grobkristalliner Quarz-Feldspat-Knauern durch unstetige Kornvergrösserung. In einer späteren Phase der alpinen Metamorphose führte dann eine nur wenige Meter reichende Zirkulation hydrothermaler Lösungen durch Risse zur teilweisen Umwandlung bestimmter primärer Knauermineralien in charakteristische Sekundärmineral-Paragenesen (siehe Teil 1) unter Bildung von Boxwork.

Weiterführende Informationen (PDF, 989 KB)

 

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