Die Eisenrose vom Ritterpass – Anatomie einer Fälschung
Beda A. Hofmann und Alexander Flisch

Die “Eisenrose vom Ritterpass“ ist die wohl bekannteste mineralogische Fälschung der Schweiz. Dieses Objekt wurde kürzlich an der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA) Dübendorf mit Röntgenmethoden untersucht. Die Durchstrahlungsbilder und Tomogramme bestätigen den Befund von 1990, dass die “Eisenrose vom Ritterpass“ vollständig aus einzelnen Hämatitblättchen zusammengefügt wurde und somit eine Fälschung ist. Zum Vergleich diente eine grosse Eisenrose von der Fibbia, TI. Beide Objekte sind seit August 2008 in der Ausstellung “C’est la vie“ im Naturhistorischen Museum Bern ausgestellt.

 

Variantenreiche neue Grimselkluft
Walter von Weissenfluh

Das Grimselgebiet ist bekannt für seinen Mineralienreichtum. Ein eindrückliches Beispiel ist die Kristallkluft Gerstenegg, die geführt besichtigt werden kann. Nun taten sich beim Bau von neuen Stollen neue Klüfte auf. Eine erwies sich als unglaublich reich an Varianten von Stufen. Sie zeichnen sich auch durch ihren glasklaren Glanz aus.

 

Zufallstreffer – oder weisse und graue Zonen (Teil 1)
Albert Wagner

Auf der Schweizer Landkarte gibt es noch einige Gegenden und Lokalitäten, die nicht oder nur selten begangen werden. Die folgende Zusammenfassung basiert auf meiner mehr als 45 Jahren Erfahrung als Hobby-Mineraloge, Strahler, Fotograf und Schreiber. Die meisten Beispiele stammen aus meinem „Hausgebiet“ und angrenzenden Zonen (Biasca, Val Blenio, Olivone, Lukmanierpass, Campo Blenio, Lago Luzzone, Val Carassino, Greinapass).

 

Die Bauen-Brisen-Falte und ihre Foraminiferen
Karl Haldimann

Am Urnersee zwischen Brunnen und Flüelen ist eines der anschaulichsten Profile der Zentralalpen aufgeschlossen. Wie sind die beidseitig steilen Felswände mit imposanten bis dramatischen Felsformationen entstanden?

 

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