Anatas, Cleusonit, Chernovit-Y und arsenhaltiger Monazit-Ce
Joachim Peter und Nicolas Meisser

Die Lärcheltini-Zone im Binntal gehört zu den klassischen Mineralfundgebieten der Schweiz. Im Schweizer Strahler 1/2008 wurde bereits die Kristallisationsfolge der Kluftmineralien dargestellt und ihre Bildungsbedingungen diskutiert. Im Folgenden wird nun ein Kluftsystem mit einer ungewöhnlich reichen Mineralparagenese beschrieben. Untersuchungen des Fundmaterials durch das Musée cantonal de géologie in Lausanne erbrachten neue Erkenntnisse und eine Überraschung.

 

Oberflächenveränderungen an grau-schwarzen Sulfosalzen aus der Lengenbach-Grube
Walter Gabriel

Unter den „schwarzen“ Sulfosalzen gibt es einige, die sich relativ rasch umwandeln. Dies sind besonders Dufrénoysit, Jordanit, Lengenbachit und Liveingit. Diese Mineralien, die im frischen Zustand hochglänzend sein können, verwandeln sich unter Umständen im Laufe der Zeit in mattgraue Kristalle. Dieser Zustand kann bis zum Zerfall des Kristalls unter Bildung von Cerussitkristallen (mit unterschiedlichem Habitus) und Neubildung von winzigen Galenitkriställchen führen.

 

Wenn Mineralien und Fossilien gefälscht werden
Charles Handschin

Alle Gegenstände, die irgendwie gesammelt werden, haben eines gemeinsam: Von den wirklich guten Sammlerstücken gibt es viel zu wenige. Deshalb werden auch immer wieder Mineralien und Fossilien gefälscht. Mit diesem Artikel möchten wir einen Beitrag zur Aufklärung von Sammlern und Händlern leisten.

 

Die hohe Kunst des Edelsteinerkennens
Thomas Bolli

Es ist ein hochsensibles Geschäft, die Herkunft eines Edelsteins zu bestimmen. Nur wenige Labors auf der Welt geniessen einen ebenso exzellenten Ruf wie das Gübelin Gem Lab in Luzern. Es kann auf eine einzigartige Sammlung von Referenzsteinen zurückgreifen.

 

Minerale unter dem Messer: Instrumentelle Analytik in der Mineralogie
Eric Reusse und, Detlef Günther

Die Bestimmung von Mineralien ist eine der grundlegenden Aufgaben der Mineralogie. Dazu untersucht man zunächst einfache Eigenschaften wie zum Beispiel die Form, die Spaltbarkeit, die Farbe, die Strichfarbe, die Härte, die Dichte, den Glanz und weitere makroskopische Eigenschaften. Oft sind diese Methoden nicht anwendbar, sei es wegen der Kleinheit eines Minerals oder weil ein Edelstein geschliffen ist und seine ursprüngliche Form nicht mehr erkennbar ist. In solchen Fällen wie auch in der wissenschaftlichen Mineralogie werden deshalb instrumentelle analytische Methoden verwendet, die auf verschiedenen physikalischen Prozessen wie z.B. Beugung oder Erzeugung von Röntgenstrahlung beruhen.

 

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