Alpine Haldenfunde
Max Hiltbrunner

Mitte der 1970er Jahre glückte mir ein vielversprechender Start in die Welt der Kristalle. Ein attraktives Mineral konnte ich in einer steinschlaggefährdeten Geröllhalde im Rotlaui bei Guttannen einfach „auflesen“. Unversehrte, schwarzbraune Titanite in beachtlichen Grössen auf Bergkristall und Adular. Unweit davon liessen sich in einem Sturzblock Ilmenitrosen und Anatase bergen. Meine ersten Mineralien! Später, schöne einzelne Epidotkristalle mit glänzenden Endflächen aus einer Ablagerung unterhalb der alten Kammeggkluft. Es zeigte sich jedoch; so einfach wie es damals schien, sollte es nicht werden. Doch bei systematischer Absuche stellten sich beachtliche Haldenfunde ein.

 

Mineralien der Combe de Barasson am Grossen Sankt Bernhard, Wallis
Cédric Schnyder

Das Unterwallis wird häufig von Mineralogen oder Strahlern durchforstet wegen der Fülle von schönen Kristallen in den Klüften der granitischen Gesteine. Die grundlegenden Mineralien der metamorphen Gesteine werden oft ausgelassen, weil sie nicht so attraktiv sind. Trotzdem haben die Gesteine des Grossen Sankt Bernhard zwei gewichtige Vorteile: sie erlauben Mineralien leicht in einem gut erschlossenen Gebiet zu beobachten und sie zeigen metamorphe Verbunde aus dem Paläozoikum, die auf wundersame Weise die tertiäre Alpenfaltung überstanden haben.

 

Zeolithe im Alltag
Thomas Armbruster

Zeolithe sind nicht nur spektakuläre Ausstellungstücke, sondern sie leisten auch einen wichtigen Beitrag in unserem Alltag, zum Beispiel in Waschmitteln oder in der Erdölindustrie. In der Schweiz kommen Zeolithe in der Natur mengenmässig nur selten vor.

 

Das ganze Jahr Mineralienbörse
Olivier Roth

Entsprechend dem Namen „World Wide Web“ gibt es heute Angebote von Mineralienhändlern aus allen Ecken und Enden des Globus und dies erst noch 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr. Dieser Artikel beschreibt das Angebot und worauf man beim Online-Einkauf von Mineralien achten soll. Er ist der erste Artikel in einer Serie, in der wir im „Schweizer Strahler“ über verschiedene Aspekte des Themas „Mineralien im Internet“ informieren wollen.

 

SVSMF macht Vorschläge zum geplanten Parc Adula

Im Adulagebiet soll ein neuer Nationalpark entstehen. Die SVSMF (Schweizerische Vereinigung der Strahler, Mineralien- und Fossiliensammler) verfolgt mit Interesse die Planungsarbeiten und hat eine ausführliche Stellungnahme zuhanden des Projektteams erarbeitet. Es ist anzunehmen, dass entsprechend den Regeln eines Nationalparks je nach Zone das Strahlen komplett verboten oder stark eingeschränkt wird.  Dagegen wehrt sich die SVSMF und schlägt eine differenzierte Regelung vor. Sie ist sehr an einer einvernehmlichen Lösung interessiert.

 

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