Der spektakuläre Bergkristallfund 2005/2006 vom Planggenstock kommt ins Naturhistorische Museum Bern
Beda A. Hofmann

Quarzkristalle (Bergkristalle) sind fast ein „Markenzeichen“ der Schweizer Alpen. Die Suche nach Bergkristallen durch Strahler ist eine in den Alpen verwurzelte Tradition und die Entstehung der Bergkristalle ist eng mit der alpinen Gebirgsbildung verknüpft (Stalder et al., 1998). Neben der grossen Zahl von Fundstellen eher kleiner Bergkristalle existieren relativ wenige Funde wirklich grosser Kristalle, und die Kombination von Grösse und hoher Qualität (Glanz und Durchsichtigkeit) ist noch seltener. Die Fundstelle vom Planggenstock im Kanton Uri ist ein solcher Fall, sie hat deshalb in den letzten Jahren immer wieder für Aufsehen gesorgt.

 

Prehnitkristalle am Lukmanier
Valerio Scapozza & Cristian Scapozza

In der Region des Lukmanierpass (Bleniotal, Tessin) wurden verschiedene Formen von Prehnit von Valerio Scapozza gefunden. Carlo Taddei, einer der Väter der Tessiner Mineralogie und grosser Bewunderer der Prehnite, hatte nie von diesem Mineral im Bleniotal berichtet. Drei Klüfte wurden im oberen Bleniotal entdeckt und werden in diesem Artikel vorgestellt: ein erster Fund mit tafelförmigem Prehnit, ein zweiter mit kugeligem Prehnit und ein letzter mit wunderschönen Quarzkristallen, auf denen der Prehnit weisse, blumenkohlartige Häubchen bildet.

 

Strahlen an der Birchlaui
Bernhard Fahrni

Im April 2003 wanderte ich mit meiner Partnerin Edith Grossen im Gadmertal gegenüber der Trift Richtung Tällihütte, um mit dem Feldstecher die Verhältnisse auf dem Weg zur Windegg zu beurteilen. Wir zogen die Wanderung über die geteerte Strasse vor, welche sich etwas weiter zog als der übliche Wanderweg. Kaum fünf Minuten unterwegs sah ich am Strassenrand eine Kreuzotter, die sich von der Morgensonne aufwärmen liess. Da sie uns kaum beachtete, konnte ich in aller Ruhe einige Fotos schiessen. Nach gut eineinhalb Stunden konnten wir zwar mit dem Feldstecher ins Triffttal Einblick nehmen, jedoch musste ich erkennen, dass im Moment noch zu viel Schnee lag, um zu strahlen. Etwas Geduld musste ich schon noch aufbringen. Doch während ich die Berglandschaft betrachtete, fiel mir auf, dass in diesem Gebiet Granit vorkommt, welcher auf mögliche Klüfte hinwies.

 

Lengenbach:  Sulfosalz-Mineralien mit sichtbaren Veränderungen an der Kristall-Oberfläche
Walter Gabriel

Welcher Sammler sieht nicht gerne perfekt ausgebildete Kristalle mit hohem Glanz? Doch leider gibt es daneben auch relativ viele Kristalle, die ein anderes Reflexionsverhalten der Oberfläche zeigen, die aber deshalb nicht weniger interessant sein müssen.

 

Koprolithen und andere Spurenfossilien aus Frick
Karl Haldimann

Bei Grabungstätigkeiten in der Tongrube Gruhalde in Frick AG werden in den Meeresablagerungen des Hettangian (Psiloceras-Schichten, Untere Lias) immer wieder pyritisierte Konkretionen gefunden. Genauere Untersuchungen dieser Fladen und Knollen zeigen, dass es sich dabei eindeutig um Kotsteine, Koprolithen handelt.

 

Weinstein
Christian Renggli und Thomas Armbruster

Weintrinker kennen sicher die kristallinen Sedimente oder Beläge in Weinflaschen, -fässern oder auf Weinkorken. Wir haben uns etwas naiv gefragt, ob die Zusammensetzung dieses so genannten Weinsteins etwas mit der Art des Bodens im Rebberg oder mit der Traubensorte zu tun hat und haben 25 Weinsteine unterschiedlicher Herkunft mineralogisch untersucht.

 

Infoteil

Aktuell
Ausstellungen
Zentralvorstand
Börsenkalender
Sektionen
Rätsel

© 2017 SVSMF - ASCMF
Joomzilla.com