Ein Hauch Carrara im Wallis – zur Mineralogie des Steinbruchs La Plâtrière in Lens
Stefan Ansermet, Dr. Nicolas Meisser, Stéphane Cuchet

Im Steinbruch La Plâtrière in Lens im Wallis haben Stefan Ansermet, Nicolas Meisser und Stéphane Cuchet eine für die Schweiz einzigartige Mineral-Paragenese gefunden. Ausserdem konnten sie hier die drei Mineralien Moëloit, Guettardit und Nekrasovit zum ersten Mal in der Schweiz nachweisen.

 

Erlengestrüpp und Strahlerglück im Lötschental
Christian Aebi

Auf einer Tour im Lötschental konnte ich einige kleine Stufen finden, zum Beispiel in einem Sturzblock. Das wunderschöne Tal bietet sich für Stahlertouren besonders an.

 

Lengenbach:  Sulfosalz-Mineralien mit sichtbaren Veränderungen an der Kristall-Oberfläche
Walter Gabriel

Welcher Sammler sieht nicht gerne perfekt ausgebildete Kristalle mit hohem Glanz? Doch leider gibt es daneben auch relativ viele Kristalle, die ein anderes Reflexionsverhalten der Oberfläche zeigen, die aber deshalb nicht weniger interessant sein müssen.

 

Grimselit: Rares Sekundärmineral mit Typlokalität Grimselgebiet
Stefan Bättig

Nachdem ich jahrelang alpine Kluft- und Juramineralien sammelte, habe ich mich in den letzten Jahren vermehrt dem Sammeln von Mineralien, deren Typlokalität Fundort Schweiz ist und deren Namensgebung sich auf bestimmte Gebiete (Kantone, Berge, Regionen, Ortschaften, Täler usw.) beziehen, gewidmet, zum Beispiel Wallisit, Turtmannit, Pizgrischit, Tinzenit, Cleusonit, Fianellit. Dazu gehört unter anderem auch der Grimselit. Eines der wenigen so bezeichneten Minerale, das ich der Sammlung noch nicht einverleiben konnte, ist der Ganterit, Gantertal (Simplongebiet).

 

Neue Fossilien aus dem Hochgebirge Graubündens
Heinz Furrer

Seit 1997 führt ein kleines, hoch motiviertes Team der Universität Zürich unter Leitung von Heinz Furrer, dem Autor dieses Berichts, auf mehr als 2700 Meter über Meer im Ducangebiet zwischen Davos und Bergün GR systematische Fossiliengrabungen in Sedimentgesteinen der mittleren Trias durch. Dabei wurden in 241 Millionen Jahre alten Meeresablagerungen der mittleren Trias viele ausgezeichnet erhaltene Fossilien gefunden, die mit denjenigen der klassischen Fundstelle des Monte San Giorgio im Südtessin vergleichbar sind. Die meisten Versteinerungen stammen von kleinen urtümlichen Knochenfischen mit Schmelzschuppen, aber auch bis zu 1 m lange Raubfische konnten vollständig geborgen werden. Dazu kamen seltenere Reste von meer- und landbewohnenden Sauriern, von Krebsen, Muscheln, Schnecken, Kalkalgen und Landpflanzen.

 

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