Chromhaltige Turmaline aus dem Lengenbach
Von Thomas Raber

Als im Schweizer Strahler 3/2008 der Artikel von Frey & Mumenthaler zu grünen, chrom- und vanadiumhaltigen Turmalinen aus dem Binntal erschien, lagen – Duplizität der Ereignisse – auch bereits zwei entsprechende Analysen aus dem Lengenbach vor, die bei dunkelgrünen Turmalinen Chromgehalte anzeigten. Der Artikel gab allerdings den ja oft notwendigen entscheidenden „Kick“, speziell die grünen Lengenbacher-Turmaline genauer anzuschauen.

 

1969: Strahlen ist wieder modern

Aus Anlass des 50-Jahr-Jubiläums des Studienkreis Zürcher Mineraliensammler (SZM), der Sektion des SVSMF im Grossraum Zürich, drucken wir einen spannenden, mehrteiligen Beitrag aus dem „Schweizer Spiegel“ vom August 1969 ab. Eingeleitet wurde der Beitrag mit der Bemerkung, dass die Zahl derer, die Kristalle sammeln und suchen, wieder stark zugenommen hat. Mit Gerhard Gnehm und Hans Schweizer äusserten sich in dem Artikel tragende Mitglieder des SZM.

 

Die Wurtzite vom Lengenbach – Polymorphie und Polytypie
Von Stefan Graeser

Das Mineral Wurtzit wurde im Lengenbach erstmals 1964 nachgewiesen, und zwar handelte es sich bei den sechseckigen, braunroten bis orangeroten Täfelchen um die spezielle Spielart des Wurtzit-2H (Nowacki et al. 1964). Viele Jahre später entdeckten wir dann in dem Fundmaterial der Arbeitsgemeinschaft Lengenbach (AGL) vom Sommer 1980 ein ungewöhnliches, sargförmig ausgebildetes Mineral (knapp 0.5 mm gross) von bräunlicher Farbe, das auf Wurtzit schliessen liess.

 

Strukturerhaltung fossiler Kieselhölzer: Mammutbaum (Eozän) und Araukarie (Keuper)
Von Rainer Foelix und Bruno Erb

Versteinerte Hölzer aus geologisch weit auseinander liegenden Epochen werden miteinander verglichen: relativ junges Mammutbaumholz aus den Florissant Fossil Beds in Colorado (Eozän, 35 Mio. Jahre) und relativ alte Araukarienstücke aus dem Petrified Forest in Arizona (Keuper, 210 Mio. Jahre). Verkieselte Hölzer zeigen oft eine hervorragende Strukturerhaltung und so war zu erwarten, dass zumindest das relativ junge Holz aus Florissant auch mikroskopisch gut erhalten sein würde. Bei den viel älteren Hölzern aus dem Petrified Forest war dies eher fraglich.

 

Der wohl bestuntersuchte Dinosaurier der Welt
Von Toni Bürgin

In Italien wurde ein ausgesprochen gut erhaltener Dinosaurier geborgen. Das Besondere daran: Zahlreiche Weichteile sind erhalten geblieben. Nun liegt zu diesem Sensationsfund eine umfangreiche Monographie vor.

 

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