Schöner Fensterquarzfund in der Gemeinde Troistorrents im Val d’Illiez
Yves Donnet-Monay

Dies ist eine ungewöhnliche Geschichte, und ich fände es schade, sie Euch nicht zu erzählen. Wir schreiben den 11. März 2012, es ist gegen halb 10 vormittags. Ich arbeite für die Gemeinde Troistorrents VS als Wegmeister. Mein eben erst neu eingestellter Kollege Patrick begleitet mich an diesem Tag. Es regnet. Wir müssen alle Abflüsse kontrollieren, die Wege putzen, etc.

 

Die seltenen Mineralien der Bündner Manganvorkommen
Philippe Roth, Nicolas Meisser

Geht es um die Schweizer Fundstellen, die am meisten neue Mineralarten geliefert haben, ist der Lengenbach im Binntal mit 31 Typmineralien (Stand Juni 2013) unangefochten die Nummer 1. Danach folgen aber die weit weniger bekannten Bündner Manganvorkommen, die insgesamt 12 neue Mineralarten beigesteuert haben. Das Ziel dieses Artikels ist es, diese kleinen, aber teilweise sehr schönen Mineralien sowie einige ihrer Begleiter vor allem bildlich zu präsentieren.

 

Die Belpberg-Schichten (Obere Meeresmolasse) in der Umgebung von Bern
Urs Wegmüller

Die Belpberg-Schichten bei Bern sind rund 18 Millionen Jahre alt. Sie zeichnen sich aus durch vielfältige und artenreiche fossile Faunen, die zu den wichtigsten der Schweiz gehören. Die umfangreichen und langjährigen Forschungsarbeiten sind nun in einem Bestimmungsführer zusammengefasst worden.

 

Pearceit-Polybasit-Mischkristalle
Thomas Raber

Die Grube Lengenbach im Binntal (VS) ist weltbekannt für eine Vielzahl hochinteressanter Blei-Thallium-Sulfide. Für viele dieser Mineralien ist die Grube Lengenbach nicht nur Typlokalität, also Fundstelle der Erstbeschreibung, sondern auch der einzig bekannte Fundort weltweit. Die Liste der hier vorkommenden Mineralien wird zunehmend länger. Neben Neubeschreibungen sorgt aber auch die übrige Mineralisation der Grube Lengenbach immer wieder für Überraschungen.

 

Calcium-Mangan-Oxid von Holderbank/AG
Paul J. Andermatt

Wenn auch Alpinstrahler oft die bescheideneren Funde im Jura belächeln, gibt es Minerale wie Calcit oder Coelestin, die keinen Vergleich zu scheuen brauchen. Einige Mineralien kommen nur im Jura und nicht in den Alpen vor.- Gelegentlich gibt es auch Neuigkeiten, die für Wissenschaftler Knacknüsse darstellen. Diese Aktennotiz beschreibt, als Fortsetzung der Veröffentlichung Graeser & Andermatt (2010), ein weiteres Vorkommen von Calcium-Mangan-Oxid und zwar in der Opalinustongrube Holderbank/AG.

 

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