Die Mineralienvielfalt einer Kluft im Aletschgebiet
Helmut Margelisch

Schon als kleiner Schulbub haben mich die Bergkristalle und Mineralien magisch angezogen. Damals hatte mich ein älterer Hobbystrahler von der Bettmeralp ab und zu auf seine Strahlertouren mitgenommen. Wir kamen zu einer Stelle mit einem schönen Quarzband und versuchten, dieses Band zu knacken. Das Quarzband und der Fels aber waren einfach zu hart und wir schafften es nie, die Kluft zu öffnen.

 

Eine grosse Kluft im Aarmassiv
Adélino Colaço

Das hier ist eine Strahlergeschichte wie viele andere – allerdings mit dem Unterschied, dass die Kristallkluft jeglichen Rahmen sprengt! Alles fing im Jahr 2008 anlässlich eines Ausfluges im Raum Brig an. Es war wunderschönes Wetter, aber ein wenig kühl. Ich kam an einer Stelle vorbei, die mir eigentlich vertraut war, weil ich dort zuvor bereits an einigen Klüften gesammelt hatte.

 

Auenstein: Einblicke in ein epikontinentales Schelfmeer
Ronald Ottiger

In den Steinbrüchen Jakobsberg-Egg der Jura-Cement-Fabriken AG im Gemeindegebiet von Auenstein und Veltheim ermöglichten die Ausweitung des Abbauareals und der Durchstich zum Steinbruch Unteregg den Einblick in die Ablagerungsverhältnisse von mehr als 10 Millionen Jahren. Der Zutritt zum Steinbruch-Areal ist nur mit ausdrücklicher Erlaubnis des Betreibers erlaubt. Ein Bericht.

 

Mineralfunde im Taminatal SG – 1.Teil
Peter Kürsteiner, Michael Soom, Beda Hofmann

Aus dem Taminatal und dem gegen Osten anschliessenden Calfeisental stammen teilweise beachtliche Mineralfunde. Im vorliegenden Heft sowie im Mai-Heft 2015 des Schweizer Strahlers werden einige bedeutende Mineralfundstellen wie auch die Mineralien des Taminatals beschrieben. Ebenso wird ein kurzer Abriss der geologischen Verhältnisse wiedergegeben. Die Mineralvorkommen des Calfeisentals werden in einer späteren Ausgabe des Schweizer Strahlers behandelt.

 

Metanováčekit
Nicolas Meisser, Thomas Raber

Sekundäre Uranmineralien sind nicht unbedingt das, was der eingefleischte Lengenbachsammler erwartet, wenn es um die für seltene Pb-Tl-Cu-Ag-Arsensulfosalze bekannte Mineralfundstelle im Wallis geht. Bereits das Vorkommen von Uraninit (UO2), Brannerit (UTi2O6) und Thorogummit (Th(SiO4)1-x(OH)4x) in gut ausgebildeten Kristallen war eine „geochemische Überraschung“. Ein weiteres, bisher unzureichend identifiziertes Uranyl-Arsenat erwies sich nun als die seltene Mineralart Metanováčekit, Mg(UO2)2(AsO4)2.8H2O.

 

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